Meine Opel-Geschichte seit 1979

Schon als kleiner Junge wurde ich im Opel Rekord 1956 (später P2) meines Vaters durch die Gegend gefahren, hiervon gibt's auch ein Foto aus dem Jahre 1962:
In Bochum vor elterlichem Opel Rekord P1 1959er

später in der Fahrschule - bei Heinz Görich in Bochum - kam ich wieder mit Opel-Fahrzeugen in Berührung (nach vorherigen Fahrversuchen im VW-Käfer auf dem Verkehrsübungsplatz in Wanne-Eickel)
Schalt-Fahrstunden erfolgten im Ascona A 1.9 S und die Prüfung wurde in einem Rekord E1 Berlina 2.0 S Automatic abgelegt (ein vergleichbares Fzg. ist auf nachfolgender Seite zu sehen):

Hier klicken - (externer Link)

Zunächst gab's aber kein eigenes Auto, die ersten, längeren Touren nach Süd-Frankreich erfolgten im Rekord 1.9 der Baureihe D (weiß mit schwarzem Vinyldach - Hallo Herbert :-) vom Vater eines Schulfreundes. Somit war die Entscheidung folgerichtig: einige Jahre später kam dann

der erste, eigene Wagen: ein ASCONA A 1.9 SR Bj. 1971

..für schlappe 300,- DM von einem Bekannten gekauft. (davon gibt's leider kein Foto mehr).
Der Ascona hielt jedoch nur etwa 2 Monate (oder 2500 km) und hauchte sein Leben mit Motorschaden auf der B1 nähe der Abfahrt Dückerweg (D&W) für immer aus.

...es wurde nun eleganter:

Der Kaufpreis stieg auf das 5-fache, dafür erwarb ich im Jahre 1982 einen 1971er MANTA A 1.6 N in Ocker mit schwarzem Vinyldach und schwarzer Innenausstattung. Ohne Zweifel ein Fortschritt zum Ascona, speziell optisch.
Mein Manta A 1.6N in Bochum  im Jahr 1983Mein Manta A 1.6N in Bochum  im Jahr 1983
Mit dem Manta in Südfrankreich im April 1984 Beim Zwischenstop nahe Grenoble 1984
Auf dem linken Foto oben - entstanden im Sommer 1983 in Bochum-Weitmar - mein damals 12 jahre alter MANTA A (1.6N 68 PS), die Radläufe bereits instandgesetzt und "gespachtelt", solcherart Reparaturen waren seinerzeit nichts ungewöhnliches.
Das rechte Bild und die beiden unteren wurden im April 1984 auf einer Tour nach Südfrankreich im Rhonetal beim Camping-Zwischenstop morgens vor dem Frühstück ("gäähn..!") aufgenommen.
Unten links beim Abbau des Fahrradträgers in "La Grande Motte", rechts dann beim Betanken aus Reservekanister in der Schweiz (in Frankreich war Benzin damals 50% teurer, als in Deutschland!) - Großansicht: ins Bild klicken!
Der schöne Wagen hielt dann ca. 2 Jahre, leider trennte mich ein Totalschaden von ihm - "dank" geplatztem Reifen auf der französischen Autobahn A1 etwa 100 km nördlich von Paris im Sommer 1984. (Update 6/2013: die Fotos sind endlich wieder aufgetaucht - siehe unten)
Manta A nach Unfall mit Reifenplatzer
Weitere 5 Bilder hier in einer eigenen Galerie: Bildergalerie nach Crash  



Manta A Schriftzug von der Heckklappe
Dieses kleine Stück Metall - der Schriftzug von der Heckklappe - und 2 Rochen - sind das Einzige, was von dem Auto noch geblieben ist ;-)

Die Manta-Story geht weiter:

..mit einem 1984 für 3500,- DM erworbenen MANTA B, Bj. 10/1976 mit 1.9 N 75 PS-Maschine und Berlinetta-Ausstattung, wieder mit obligatorischem Vinyldach. Die Laufleistung betrug etwa 80.000 km, zurückgelegt in 8 Jahren bei 2 Besitzern. Das war nicht viel, was sich jedoch fortan ändern sollte!
Manta B in der Schweiz (Auf das Bild klicken - Großansicht)

Das Foto entstand in der Schweiz beim Stop auf einem Alpenpaß - auf Süd-Europatour, mit Beifahrer Christian Reventlow.
Dieses Auto begleitete mich durchs Studium an der FH Bochum von 1984 bis zum Frühjahr 1988, oder auf etwa 140.000 km, bei km-Stand 210.000 wurde er - überwiegend aufgrund fortschreitender "brauner Pest" - die Technik war nach wie vor Topfit - für 375 DM an einen Bastler aus Marl verkauft.
Manta B in Dänemark Manta B in Frankreich
Manta B in Schweden Manta B in Norwegen
(Fotos anklicken - Großansicht)
Hier weitere Aufnahmen, links oben: entstanden im Sommer 1987 in Nord-Dänemark (Jütland) am Strand. Auf der 'Durchreise' zum Nordkapp über Norwegen - Stockholm - Helsinki, auf dieser Tour wurden etwa 9500 km Pannenfrei abgespult.
Oben Rechts: mit Thomas S. ("Dr. Bock") beim Foto-Stop am Grand Canyon de Verdon in Süd-Frankreich im Oktober 1986.
Unten v.l.n.R.: Tankstopp in Süd-Schweden, hier kurze 'visuelle Inspektion' des Auspuffmitteltopfes :-) Daneben: in der Warteschlange zur Fähre ans Nordkapp in Nord-Norwegen.

Der nächste Opel kam - diesmal eine Nummer kleiner:

nachdem der Manta seinen Dienst getan hatte (14-jährig und an vielen Stellen 'von unten' an- bzw. durchgerostet) schaute ich mich - nicht zuletzt aus Gründen der Betriebskostensenkung - nach einem deutlich kleineren Fahrzeug um. Hier fiel die Wahl auf einen gebrauchten Opel Corsa A 1.2S mit spritzigen 55 PS (40 kW), den ich etwa 5-jährig mit knapp 50.000 km im Ruhrgebiet aus dem "Reviermarkt" vom Erstbesitzer erwarb.
Corsa A in WalesCorsa A in Wales
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Das linke Foto entstand - wieder einmal - auf einer Autotour mit Christian, diesmal auf dem Rückweg von Irland beim Zwischenstop nähe Snowdonia in Wales. Wir kamen wohl von der Fähre Dublin-Holyhead (UK)
Foto rechts wurde in Nordwest-Polen (früher deutsch: Entepöl) in der Nähe der Ostsee im Mai 1991 aufgenommen.
Der Corsa befand sich insgesamt 9 Jahre in meinem Besitz, im Jahre 1997 trennte ich mich vom dem Wagen wieder aus den üblichen Gründen: massive Korrosion an der Karosserie, Motor hätte sicher noch weit über 200.000 km gehalten. Das Auto bekam ein Bastler aus dem Münsterland.
Anschließend erwarb ich einen Vectra A 2.0i CD mit 47.000 km, den ich bis September 2010 besass, dann ging er - wiederum aufgrund massiven Rostbefalls - an einen Händler für Afrika-Exporte. Anschließend erwarb ich erneut einen Vectra A, 1995er CDX-Modell mit 115 PS C20NE-Motor, der mit Stand 1/2012 nun grade einmal 93.000 km gelaufen hat. Ob diese Autos jemals den Status eines Youngtimers erreichen? Man mag es kaum glauben, wenn auch beispielsweise beim Rekord D sich das in den 70er-Jahren kaum jemand vorstellen konnte...

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